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August 2006: In den Schaufenstern des Erbgerichts stellten die Jüngsten der Gemeinde aus. |
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In
den Schaufenstern des Erbgerichts stellten die Jüngsten der Gemeinde
aus. Sie haben ihre Eindrücke von der 800-Jahrfeier in Worte und Bilder
gefasst und mit Fotos vom Ort ergänzt.
Gleichermaßen wird hier Ortschronik und Erziehung zur Heimatliebe
demonstriert. Indem unsere Kleinen angeregt werden, darüber
nachzudenken, was sie in ihrem Ort schön und vielleicht auch nicht
schön finden, werden erste Verbindungen zur Heimat geknüpft, die über
die unmittelbare Familie und Spielfreunde hinausgehen.
Warum ist etwas schön und warum nicht?
Wo kommt das her, was da steht?
Wer hat unsere Schule gebaut, oder das Schloss?
So wächst Geschichtsbewusstsein.
Die Ausstellung im Erbgericht zur Geschichte des Ortes während der
800-Jahrfeier sollte etwas ähnliches bei den Erwachsenen auslösen.
Abgesehen davon, dass sicher viele in ihren Jugenderinnerungen gekramt
haben und sich an Hand der alten Fotos an längst vergessene Momente
erinnerten, ist doch viel Ortsgeschichtliches wieder ans Licht geholt
worden.
Dank sei an dieser Stelle den Organisatoren gesagt.
Das Kulturzentrum Erbgericht möchte diese Vielschichtigkeit auf seine
Fahnen schreiben. Sich erinnern, die Vergangenheit lebendig werden zu
lassen, auf die Vergangenheit stolz zu sein, ist die Voraussetzung
dafür, dass Gegenwart als bewusste Fortsetzung erlebt werden kann.
Beide Ausstellungen, die kleine jetzt und die große vor ein paar Wochen
stehen und standen für diesen Gedanken. Die Logik dieser Gedankenkette
zeigt die Notwendigkeit, warum wir das Erbgericht brauchen, als einen
Ort, in dem Altes und Neues lebendig zusammenkommen, in dem
kommuniziert und Ideen umgesetzt werden können.
Helfen Sie mit, damit dieses Haus ein lebendiges Zentrum werden kann.
Werden Sie Mitglied im Verein, ein Freund und Förderer oder spenden Sie
einfach.
J. Roloff
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