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Gleichermaßen wird hier Ortschronik und Erziehung zur Heimatliebe demonstriert. Indem unsere Kleinen angeregt werden, darüber nachzudenken, was sie in ihrem Ort schön und vielleicht auch nicht schön finden, werden erste Verbindungen zur Heimat geknüpft, die über die unmittelbare Familie und Spielfreunde hinausgehen. Warum ist etwas schön und warum nicht? Wo kommt das her, was da steht? Wer hat unsere Schule gebaut, oder das Schloss? So wächst Geschichtsbewusstsein. Die Ausstellung im Erbgericht zur Geschichte des Ortes während der 800-Jahrfeier sollte etwas ähnliches bei den Erwachsenen auslösen. Abgesehen davon, dass sicher viele in ihren Jugenderinnerungen gekramt haben und sich an Hand der alten Fotos an längst vergessene Momente erinnerten, ist doch viel Ortsgeschichtliches wieder ans Licht geholt worden. Dank sei an dieser Stelle den Organisatoren gesagt. Das Kulturzentrum Erbgericht möchte diese Vielschichtigkeit auf seine Fahnen schreiben. Sich erinnern, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen, auf die Vergangenheit stolz zu sein, ist die Voraussetzung dafür, dass Gegenwart als bewusste Fortsetzung erlebt werden kann. Beide Ausstellungen, die kleine jetzt und die große vor ein paar Wochen stehen und standen für diesen Gedanken. Die Logik dieser Gedankenkette zeigt die Notwendigkeit, warum wir das Erbgericht brauchen, als einen Ort, in dem Altes und Neues lebendig zusammenkommen, in dem kommuniziert und Ideen umgesetzt werden können. Helfen Sie mit, damit dieses Haus ein lebendiges Zentrum werden kann. Werden Sie Mitglied im Verein, ein Freund und Förderer oder spenden Sie einfach. J. Roloff Zuletzt geändert am: 03.06.2008 um 21:25 Zurück |